06.12. – London Afrobeat Collective & Wanubalé | Album Release Night at YAAM

Die erste fast ausverkaufte Berlin Show des London Afrobeat Collective am 3.5.19 im YAAM war magisch! Im November kommen die Londoner zurück an die Spree & als wäre das nicht Grund genug zum feiern haben wir an diesem Abend auch noch die neuen Sterne des Berliner Afrobeat & Afrojazz Himmel WANUBALÉ zu Gast im YAAM. Macht Euch bereit für eine musikalische Nacht der Extraklasse!

::: LIVE :::

LONDON AFROBEAT COLLECTIVE ( London )
https://www.lacband.co.uk/

WANUBALÈ ( Berlin, Potsdam )
http://www.wanubale.com/

::: AFTERSHOW :::

2b fuzzy ( Faze/Two Tribes/Agogo Records)
https://www.mixcloud.com/tobi-kirsch/

Bela Patrutzi ( Tropical Timewarp )
https://www.mixcloud.com/BelaPatrutzi/stream/

Freak Ass E ( FreakOuternational )
https://www.mixcloud.com/FreakAssE

DJ Fett ( Planet Rock )
Just a high steppin‘ hip dressing fella hailing from Berlin…


LONDON AFROBEAT COLLECTIVE

Das London Afrobeat Collective führt das musikalische Erbe des Begründers des Afrobeat Fela Kuti ins 21 Jahrhundert. Das neunköpfige Kollektiv aus England, Italien, Frankreich, Kongo, Argentinien und Neuseeland kombiniert Fela Kuti, Parliament Funkadelic und Frank Zappa zu einem süchtig machenden Sound, der auf Funk, Jazz, und Dub basiert. In musikalische Schubladen lässt sich das London Afrobeat Orchester nicht zwängen, viemehr bringt die Band mit der Frontfrau Juanita Euka einen Stil einen Vibe auf die Bühne, durch die Boxen & direkt auf die Tanzfläche der Euch garantiert seinen Bann ziehen wird!
https://soundcloud.com/londonafrobeat
https://earth-agency.com/artists/london-afrobeat-collective/


WANUBALÈ

Die 9 jungen Musikern aus Berlin und Potsdam, haben gerade erst ihr erstes Album veröffentlicht und damit Musikfans, Kritiker*innen und die Szene gleichermaßen begeistert. „Phosphenes“ ist allerdings nicht nur für den Hausgebrauch konzipiert, vielmehr bringt die Band eine einzigartige Stilmischung und eine unvergleichliche Energie auf die Bühne und sammelt damit eine international wachsende Fangemeinde um sich. Einflüsse moderner elektronischer Musik gepaart mit Jazz, Funk und Dub ergeben eine explosive Mischung, die Lust macht, sich zu bewegen und gleichzeitig hohen musikalischen Ansprüchen gerecht zu werden!
Mit einer vierköpfigen Bläsersektion und einer Rhythmussektion mit zwei Schlagzeugern beeindrucken ihre Live-Sets mit geschickt arrangierten Beats, Improvisationen und wunderbaren Arrangements. Im März 2018 gewannen sie den etablierten Sparda Jazz Award für junge Jazzmusiker. Sie überzeugten die gesamte Jury einschließlich Klaus Doldinger mit ihrem schnellen, modernen und raffinierten Sound.
https://www.agogo-records.com/albums/phosphenes/

21:00 – 06:00 Uhr
06.12.2019 – YAAM Berlin

An der Schillingbrücke 3
10243 Berlin

Eintritt – Konzert und Aftershow:  12,00 €

• Hard Tickets: KOKA36 , Eventim – DE
• Online Tickets: https://bit.ly/2TgOOUm
• Resident Advisor: https://bit.ly/2kNQX9T

Präsentiert von YAAM Berlin, Tropical Timewarp, HHV Records, ASK HELMUT, Afromania, urbanite Berlin:

20.10. – Alsarah & The Nubatones im YAAM

69525038_10162340196185261_4915375394921644032_n

Die Sängerin, Songwriterin, Bandleaderin & Musikethnologin Alsarah wurde im Sudan geboren. Nach der Migration in den Jemen, wanderte sie 2004 mit ihrer Familie in die USA aus, wo sie seitdem lebt & arbeitet.

Alsarah bezeichnet sich selbst als Praktizierende der ostafrikanischen Retro-Popmusik. Ihrem diversen & aus allen Regionen der Welt kommenden Publikum haben The Nubatones immer wieder bewiesen, dass Musik alle kulturellen und sprachlichen Grenzen überschreitet. Alsarah erkundet mit ihrer Band die vielen Emotionen und Themen, die den langen Weg ihrer persönlichen Migrationsgeschichte kennzeichnen.

Alsarah & The Nubatones (live)
Youtube: https://bit.ly/2PzVmGG
Web: https://www.alsarah.com/

DJ support: The Soulvendor (Tropical Timewarp)
https://soundcloud.com/the-soulvendor

Das aktuelle Album von Alsarah & The Nubatones „Manara“ beschreibt die Suche nach uns selbst und ist eine Homage an die Veränderungen denen wir unterliegen, an denen wir wachsen und uns ein neues Leben aufbauen. Von der Freude, die sich aus dem Zusammentreffen mit Ihren Familie ergibt, über das spirituelle Bild des Meeres – der älteste Straße der Welt, bis hin zu einem neuen Ideal und von der Großzügigkeit der Menschen, die ihr auf dieser Reise begegnet sind. Manara eine Einladung zur Selbstbeobachtung, aber auch dazu, unsere gegenseitigen Unterschiede als ein Mittel zu betrachten, sich gegenseitig zu bereichern, in kaum einer Zeit war dies wohl so wichtig wie heute.

In dieser schönen Arte Doku könnt ihr mit uns in die musikalische Welt von Alsarah & The Nubatones abtauchen:
https://www.arte.tv/de/videos/080632-002-A/musikalische-hoehenfluege-mit-alsarah-and-the-nubatones/?fbclid=IwAR10zcL8mHB2ik2S73U40OPcszy24CMUVxxH1vNYL9srrWKTtGtpOu6wM2U

[ENG]
Alsarah is a singer, songwriter, bandleader and a somewhat reluct antethnomusicologist. Bornin Khartoum, Sudan, she relocated to Yemen with her family before abruptly moving to the USA,NY where she has been residingsince 2004.

She is aself- proclaimed practitioner of East- African Retro-Popmusic. Working on various projects,she has toured both nationally and internationally. With her main outfit, Alsarah & the Nubatones, she has released 2 full-length albums titled Silt, followed by Manara (Wonderwheel Recordings, 2014 and 2016). She has also released 1full-length album with French electronic producer Débruittitled Aljawal. And she was featured on the Nile Project‘s debut CD, Aswan (named in the top 5 must heari nternational albums by NPR,2014).

Always trying to connect the musical dots both her full length albums with the Nubatones saw themselves reimagined and remixed by various acclaimed electronic producers in 2015’s Silt Remixedand 2017’s Manara Remixed. Since their first show in October of 2011, the group has performed nationally and internationally at many prestigious festivals and venues. With audiences vary in ginage and ethnicity, the Nubatones has proven over and over that soul crosses all cultural andlinguistic barriers. Under the leadership of Alsarah, the band explores the many emotions and themes that mark the long journey after immigration begins.“Manara” is a quest, and also a celebration of all the ways in which we shift, change, and grow as we seek to build a new life. From the joy that comes from gathering with your loved ones, to the spiritual image of sea-the oldest road in the world to a new ideal, from the generosity of the people met during the journey, to the way governments have been failing our humanity facing them, Manara is an invitation to introspection but also to consider our mutual differences as a means to share and to enrich one another, in the face of the currentanti-immigrant global atmosphere.

Präsentiert von: YAAM / Cosmo / Tropical Timewarp / HHV Records / Digital in Berlin / ASK HELMUT & Afromania

19:00 – 22:00 Uhr
20.10.2019 – YAAM Berlin

An der Schillingbrücke 3
10243 Berlin
www.yaam.de
Eintritt: 19,50 €
VVK Tickets gibt es HIER

10.10. – PAT THOMAS & THE KWASHIBU AREA BAND im YAAM

67618411_10162196062755261_1831195070842273792_n

Es gibt Zeiten, in denen die Welt schöne Musik braucht und zum Glück erscheint im Oktober das neue Album des ghanaischen Sängers Pat Thomas & seiner Kwashibu Area Band „Obiaa!“. Nur wenige Musikgenres zaubern ein Lächeln schneller ins Gesicht als Highlife, und nur wenige Highlife-Sänger haben eine Stimme, die so kraftvoll und resonant und doch so süß ist wie die „Goldene Stimme Afrikas“ und Ghanas „erster Rockstar“ der Pat Thomas.

Bandcamp/ https://patthomasstrut.bandcamp.com/
Soundcloud/ https://soundcloud.com/strut/01-onfa-nkosi-hwee
Youtube/ https://bit.ly/2pqD8ua

Jede Musik hat ihre Mythen. Bei Highlife geht es normalerweise um das Image junger, spätkolonialer und früher unabhängiger Ghanaer*innen und Nigerianer*innen die zu ansteckenden Arrangements einer Big Band tanzen. Highlife spiegelte jedoch nicht nur den Geschmack einer aufstrebenden westafrikanischen Elite wider. Die Musik war ein Produkt der Künstler*innen, die sie genauso produzierten wie die Menschen, die sie konsumierten. Highlife war eine Haltung, eine Ästhetik, die einen Geisteszustand erzeugen sollte, ein musikalisches „High“, das auch Befreiung bedeutete – musikalisch, kulturell und manchmal politisch. Es machte Freude inmitten von Trauer, gerade weil es die kollektive Erfahrung und ständige Bewegung von Generationen von Musikern auf vier Kontinenten darstellte.

Die Entwicklung von Highlife begann in Ghana & Nigeria wurde aber wesentlich durch das Erbe und die Entwicklungen afroamerikanischer und südamerikaischer Musiker*innen sowie Einflüsse aus der Karibik und Europa geprägt. Der Sound trägt die weite des Meeres in sich, gerade weil mit den Kru-Seeleuten, lokale und europäische Sprachen entlang der westafrikanischen Küste und von der Küste ins Landesinnere und zurück mit den Fanti, Ashanti, Yoruba, Hausa , Igbo und Eko gelangten. Highlife bewegte sich über den Atlantik, mit Sklaven, die unzählige Sprachen sprachen, und ihren Enkeln, die Englisch, Portugiesisch, Spanisch, Französisch und Patois sprechen, mit Elementen von buchstäblich Hunderten lokaler Traditionen, Rhythmen, Melodien und Sprachen, die nahtlos in den kulturellen Kokon eingebunden sind. In Highlife schwingen all diese Geschichten und all ihre Frequenzen mit. Nun erscheint mit „Obiaa!“ am 4. Oktober 2019 ein Album das all diese Geschichten weiter spinnt.

a0285422236_10-kleiner

Das Album, das erneut von Kwame Yeboah und Ben Abarbanel-Wolff im analogen Hauptquartier von Lovelite Studio in Berlin produziert, ist eine tiefe und seelenvolle Reise ins Herz von Ghanas indigener Highlife-Musik, es feiert den zeitlosen Sound von Highlife, ein Musikstil der wohl den meisten Menschen nicht nur sofort ein Lächeln auf das Gesicht zaubert sondern auch noch hochgradig tanzbar ist.

 

Dj support: Tropical Timewarp Dj Collective

20:00 – 23:00 Uhr
10.10.2019 – YAAM Berlin

An der Schillingbrücke 3
10243 Berlin
www.yaam.de
Eintritt: 20,50 €
VVK Tickets gibt es HIER