Sa. 17.11.2018 – Femi Kuti & The Positive Force (live) im YAAM

Geboren in London & aufgewachsen in Lagos, Nigeria Femi Kuti ist der älteste Sohn des Afrobeat-Pioniers Fela Kuti. Seine musikalische Karriere begann bereits mit 15 Jahren als Teil der Band seines Vaters „Egypt 80“. 1986 gründete Femi seine eigene Band „Positive Force“, zu der sich seine Schwestern Yeni und Sola gesellten um sich als Künstler*innen unabhängig von dem gewaltigen Erbe ihres Vaters zu machen.

Heute ist Femi Kuti einer der wichtigsten Vertreter des modernen Afrobeat. Wie auch sein Vater, Fela Anikulapo-Kuti begeistert er das Publikum mit klassischem Afrobeat und Texte mit politischen Aussagen. Afrobeat hat mehrere Generationen von Musike*innen in Nigeria und auf der ganzen Welt dazu bewegt, Felas Diktum zu folgen und Musik als Waffe für Gerechtigkeit und Freiheit einzusetzen. Femi und seine Band Positive Force stehen an vorderster Front dieser Bewegung und erweitern kontinuierlich das Vokabular der Musik, indem sie dem Sound Andeutungen von Punk und Hip-Hop hinzufügen, während sie ihre traditionellen Wurzeln und ihre politische Botschaft beibehalten.

Zuhause in Nigeria, spielt Femi und seine Band im The Shrine, dem Club und Konzertsaal, den er als Denkmal für seinen Vater gebaut hat. Der Club ist das Auge des globalen Afrobeat-Sturms, ein Treffpunkt für alte und neue Fans, ein Treffpunkt für Aktivist*innen und Tänzer*innen.

Auf dem neuen Album One People, One World (Knitting Factory Records / 2018) kehrt Femi zu den afrikanischen Wurzeln der Musik zurück. Reggae, Highlife, Soul, R & B und andere afrikanische, karibische und afroamerikanische Rhythmen schweben durch den Mix und verleihen den Arrangements Tiefe und Komplexität. Diese Einflüsse lenken jedoch nicht von Femis Signatur ab. „Als ich ein Junge war, hörte ich Funk, Highlife, Jazz, Volkslieder, klassische Musik und die Kompositionen meines Vaters, also wirst du diese Dinge in der Musik hören, aber alles auf dieser Platte kommt ausschließlich von meinem Herzen und meiner Seele. Wie Afrika selbst hat Afrobeat unendliche Möglichkeiten in seiner Struktur. Während wir live im Heiligtum spielen, entwickeln sich die Songs und absorbieren die Energie des Publikums. Es ist wie Malen, mit den wechselnden Farben und Tönen der Tänzer, die die Musik einfärben. Wenn wir es ins Studio bringen, hört man all diese Einflüsse zusammenkommen. „

Wie sein Vater hat sich Femi während seiner ganzen Karriere stark für soziale und politische Anliegen eingesetzt und kämpft weiterhin für ein freies und faires Nigeria.

Femi Kuti & The Positive Force (live)
Dj support: Tropical Timewarp

YAAM An der Schillingbrücke 3, 10243 Berlin
Einlass: 19:00 / Konzert: 20:30
VVK: 28,-
AK: 30,-

www.yaam.de

Präsentiert von: Cosmo / Tropical Timewarp / Digital in Berlin / HHV.de

19.10.2018 Tropical Timewarp X Rixpop Musikfestival

Tropical Timewarp at the Rixpop Musikfestival X Klunkerkranich | 18.-21.Oktober

Freitag 19.10.2018 / 18:00 – „Hinter Den Alpen“ / upper deck at Klunkerkranich:

Bela Patrutzi (Tropical Timewarp/ Mothershipsleeves.org)
https://soundcloud.com/bela-patrutzi

Edna Martinez (Prende la Vela/ LatinArab/ Kréyol)
https://www.mixcloud.com/edna-martinez/stream/

The Soulvendor (Tropical Timewarp/ Krèyol)
https://www.mixcloud.com/the_soulvendor/

special guest tba.

Tropical – Afro – Latin – Highlife – Cumbia – Soukous – Afrofuturistic – Dub

Klunkerkranich
Karl Marx Str. 66
10243 Berlin
http://klunkerkranich.org/

30.10 – Bixiga 70 (São Paulo/ Brazil) Album Release Konzert im YAAM Berlin

Kaum ein Afrobeat Projekt sorgt derzeit so für Furore wie das aus Sao Paulo kommende 10 köpfige Orchestra BIXIGA 70. Fans & Musikritiker*innen warten gleichermaßen gespannt auf das kommende und mittlerweile 4 Studioalbum Album „Quebra Cabeça“. Bereits mit der letzten Veröffentlichung „III“ begeisterte die Band Radiostationen, Dj’s, Jazz & Afrobeat Fans auf der ganzen Welt.

 

Energetisch und treibend, vertrackt und polyrhythmisch: Auch auf ihrem kommenden Album setzt die Instrumentalband Bixiga 70 ihre Suche nach einem eigenen, zeitgenössischen Ausdruck fort. Stand ihr Debütalbum noch ganz im Zeichen von Afrobeat, kamen beim dritten bereits weitere Einflüsse hinzu, Ethio Jazz eines Mulatu Astatke etwa oder Carimbó aus der Amazonas-Region.

Auf dem am 12.10.2018 erscheinenden Album „Quebra Cabeça“ (Glitterbeat Records) entwickelt die Band eine neue Komplexität. Die einzelnen Songs entwickeln sich zu einer Reise zwischen Amazonas & West Africa. Dabei greifen die immer wieder auf traditionelle Elemente brasilianischer Musik, Jazz und kontemporären Afrobeat zurück.

BIXIGA 70 (live)
Dienstag 30.10.2018
YAAM An der Schillingbrücke 3
10243 Berlin

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