Afrobeat made in Berlin – KELELE stellt am Samstag ihr neues Album im Yaam vor.

Die Berliner Band Kelele ist eines der wenigen Projekte der Haupstadt das sich dem musikalischen Erbe des Afrobeat verschrieben hat. Am kommenden Samstag veröffentlichen die 10 Musiker der Band ihr zweites Album. Gefeiert wird die Release von „XARITOO“ mit einem Konzert im YAAM Berlin.

Den Ausgangspunkt von XARITOO sind die persönlichen musikalischen Helden der Band. Funk- & Highlife der 70er und 80er Jahre wie Osibisa, Ebo Taylor, Orchestre Poly-Rythmo de Cotonou und Mulatu Astatke.

Undogmatisch und spielerisch bricht die Band im Fortgang dieser Tradition mit üblichen Genregrenzen und entwickelt so ihren eigenen energiegeladenen Stil.
Es entsteht ein Mix aus Funk/ Soca/ Ragga-Beats, gepaart mit westafrikanischen Percussion-Arrangements und Bläsersätzen, die inspiriert sind von Fela Kutis Afrobeat oder auch der Blasmusik des Balkan.

Wir sind gespannt auf das zweite Album & werden uns das Konzert der Band auf keinen Fall entgehen lassen. Besonders Live ist die 10 köpfige Band auf jeden Fall ein Erlebniss!


KELELE/ XARITOO Record Release Konzert
09.12.2017 YAAM Berlin
Doors: 9pm. / Concert 22:30pm.
Dj warm up/ aftershow: The Soulvendor (Tropical Timewarp/ Kreyol)
Pre-sale: 12,- Box office 15,-

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29.10.2017 Orchestre La Mangelepa (live) – Rumba am Spreeufer

Eine der großen afrikanischen Big Bands das „Orchestre Les Mangelepa“ wird am 28. Oktober ihr erstes internationales Studioalbum „Last Band Standing“ (Strut Records)  im Yaam präsentieren! 1973 in Kenia von kongolesischen Musikern gegründet verhalf das Orchester eine der größten musikalischen Kunstformen, den afrikanischen Rumba in der Welt zu verbreiten.

Orchestre Les Mangelepa beim Wassermusik Festival im HKW

Bereits Mitte der 1970er Jahre war die Band in ganz Ostafrika bekannt und tourte durch Malawi, Uganda, Kenia, Sambia & Tansania. In den 80er Jahren gewann die Band dann auch über den afrikanischen Kontinent hinaus an popularität, toure jedoch erst 2016 das erste Mal in Europa. Nun veröffentlicht die Band ihr erstes internationales Album auf Strut Records. Auf „Last Band Standing“ arrangiert das Orchester einige ihrer beliebtesten Stücke neu und bezaubert damit nicht nur Kenner*innen des afrikanischen Rumba sondern begeistert weltweit ein wachsendes Publikum. Das Orchester Les Mangelepa stellt eine wunderbare Ära der afrikanischen Musik dar und besetzen zurecht den Titel – Last Band Standing!

Die 30 minütige Doku über das musikalische Schaffen des Orchesters ist auf jeden Fall sehenswert!

Orchestre Les Mangalepa „Last Band Standing“ am 29.10.2017 live im YAAM Berlin
Doors: 19 Uhr/ Konzert: 20Uhr
VVK 16,50 / AK 21,-

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Orchestre Poly Rythmo De Cotonou zum ersten Mal live in Berlin!

Wir freuen uns Euch das erste Berlin Konzert des legendären Orchestre Polyrythmo De Cotonou präsentieren zu können!

Das Orchestre Poly-Rythmo de Cotonou bringt es auf nahezu 50 Jahre Bestehen, es mischt Funk, Soul und Afrobeat mit den Voodoo-Rythmen von Benin. Auch wenn sie mit den größten afrikanischen Stars wie Fela Kuti, Manu Dibango oder Miriam Makeba zusammengearbeitet haben, hat das Orchester vor 2007 noch nie Afrika verlassen.
Dank einer lebendigen Musik-Szene und Labels wie ANALOG AFRICA, die einige besten Alben der Band veröffentlichten, ist Orchestre Poly Rythmo De Contonou mittlerweile einem breiten europäischen und internationalen Publikum bekannt. In diesem Sommer reist die Band endlich durch Europa, um ihr unglaubliches musikalisches Erbe zu verbreiten.

Der Schöpfer eines einzigartigen und faszinierenden Klanges, der Poly-Rythmo ist eines der größten Orchester Afrikas. Als Urheber von Hunderten von Aufnahmen ist das Orchester einer der produktivsten Akts des Kontinents, nur dicht gefolgt vom kongolesische OK Jazz als einzigen möglichen Konkurrent in Bezug auf veröffentlichte Aufzeichnungen. Nach fünf Jahrzehnten ist
das Poly-Rythmo das älteste aktive afrikanische Orchester.

Während der 1960er und 70er Jahre strukturierte sich die Formation um Einflüsse aus der traditionellen Musik aus Benin, amerikanischen Soul und Funk, nigerianischen Afrobeat, kongolesischen Rumba, ghanaischen High-Life, französischen Pop und afro-kubanischen Rhythmen. Der Dirigent, Mélomé Clément, wählte den Begriff Poly-Rythmo wegen der Vielfalt der Rhythmen, die sie beherrschten und spielten. Die Themen der Texte thematisieren die Evolution der Beninischen Gesellschaft und ihre Krankheiten sowie die Komplexität der Liebe. Trotz starker Konkurrenz zu anderen Formationen der fruchtbaren Musikszene Benins stieg Poly-Rythmo rasch an die Spitze der modernen afrikanischen Orchester. Von 1969 bis Mitte der 80er Jahre
veröffentlichte das Orchester Hunderte von EPs und Dutzende von Alben.
Am 11. Juni ist das Orchestre Poly Rythmo mit ihrem aktellen Album „Madjafalao“ zu Gast im YAAM Berlin.

Vor dem Konzert legt das Tropical Timewarp Dj Kollektiv Platten der lebendigen Musikszene aus den Jahren 1965 bis 1978 sowie aktuelle Afrobeat Produktionen auf.

Sonntag 11.06.2017
YAAM An der Schillingbrücke 3
10247 Berlin
Doors 20:00 Uhr
Konzert 21:00 Uhr

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